Bannerelement-Afrika
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G - Wurftagebuch
Flammi+Pikachu-gross

Flamenco und Pikachu sind am 09. Juni 2009 Eltern von 4 Somalikitten geworden. 1 sorrel Mädchen Gipsy-Queen, 1 blaues Mädchen Galaxy, 1 sorrel Kater Geronimo (Ronny) und 1 blauer Kater Galileo-Galilei (Leo)

20. September 2009

Gestern ist Gipsy zu ihrer neuen Familie nach Nauort gezogen. Sie heisst jetzt Lily und wurde sehnlichst erwartet. Ein kleiner Bengalkater wird mit ihr gemeinsam den Haushalt umräumen. Leo wurde heute von Susanne Sahrbacher abgeholt. Er soll neben neunen Linien auch Verdünnung in ihre Silberzucht bringen. Auf ihrer Homepage http://www.silber-somali-hamburg.de wird man sicher bald Fotos und seinen weiteren Werdegang betrachten können. Wir wünschen den neuen Dosenöffnern viel Spaß mit den kleinen Wilden. Galaxy wird bei uns bleiben. Sie ist recht vielversprechend und wir werden gut beobachten, ob sie sich schön entwickelt und unsere Zucht bereichern kann. Unser Augenkind Ronny ist auch hier geblieben. In einen Somalikater mit Milchauge verliebt man sich nicht auf Anhieb und so gab es keine Interessenten für ihn. Wir hoffen, dass er irgendwann nette Menschen durch sein schmusiges Wesen verzaubern wird.

30. August 2009

Was soll ich schreiben, alles läuft prima - toi-toi-toi! Die erste Impfung wurde ohne Probleme weggesteckt, alle nehmen gut und gleichmäßig zu und haben einen guten Appetit.
Letzte Woche hat Gipsy die Absperrung nach unten überwunden und somit das ganze Haus als Kittenspielplatz feigegeben. Jetzt poltern 4 kleine Somalis treppauf - treppab durchs Haus. Nur nachts bleiben sie mit uns im Schlafzimmer.

Inzwischen sind alle sehr zutraulich geworden und schnurren wenn man sie berührt. Gipsy und Ronny schmiegen sich ganz in die Hand. Leo streckt sich immer öfter wohlig beim Kraulen und auch die wilde Galaxy hält ab und zu länger als 2 Sekunden still wenn man sie streichelt. Alle genießen abends die Spielstunde im Bett und das anschließende Schmusen.

Heute beginnt die 3 Entwurmung mit Panacur. Da es bei den ersten beiden Wurmkuren keinerlei Probleme gab, rechnen wir auch diesmal nicht mit Kummer und Sorgen ;-)

Flammi ist eine wundervolle Mutter. Nach den Problemen am Anfang hat sie sich toll in ihre Aufgabe eingefunden. Sie ist die erste Katze bei uns, die so intensiv mit ihren Kindern spielt. Auch jetzt noch, mit fast 12 Wochen verbringt sie die meiste Zeit des Tages bei ihren Kindern. Ab und zu säugt sie noch, aber vor allem spielt sie schön mit den Kleinen.

17. August 2009

Die Zwerge hatten heute ihre erste Impfung. So spät, mit 10 Wochen, haben wir noch nie geimpft. Nach einer Woche Urlaub sollte der Termin eigentlich Montag vor einer Woche sein, doch dann hatte Leo am Vorabend Fieber und wir haben die Impfung für alle Kitten verschoben. Zum Glück ging es Leo schon am nächsten Tag besser, aber wir wollten nichts riskieren und haben die Woche abgewartet. Ansonsten gibt es nichts Außergewöhnliches zu berichten. Alle fressen gut und reichlich und nehmen schön gleichmäßig zu.

Inzwischen unterscheiden sich die Kitten vom Wesen schon ganz gut. Ronny ist einfach nur lieb. Er lässt sich gern in den Schlaf kraulen. Leo, der lange Zeit sehr ängstlich war, wird mehr und mehr zutraulich und neugierig. Nachdem er sich lange gar nicht anfassen lassen wollte, geht jetzt die Schnurre an wenn man ihn berührt. Galaxy ist eine Draufgängerin. An ihr ist ein Kater verloren gegangen. Sie ist die Quirligste und die Wildeste im Wurf. Vom Schmusen hält sie noch gar nichts. Nur wenn sie neben mir eingeschlafen ist, schnurrt sie wohlig wenn ich sie streichele. Gipsy ist ein richtiges Mädchen. Sie spielt weniger wild als alle anderen und setzt sich oft in Pose als wüsste sie, wie niedlich sie ist.

02. August 2009

Heute sind die Kitten ins Wohnzimmer umgezogen. Der Bewegungsdrang der Zwerge ist größer geworden, und die kurzen Rennstrecken im Schlafzimmer reichen nicht für maximale Beschleunigung ;-)
Jetzt haben sie 30 qm Wohnzimmer zusätzlich zum Toben, 2 zusätzliche Kratzbäume und jede Menge Klettermöbel, die wir Menschen Couchgarnitur nennen. Alle Kitten fressen gerne und nehmen gut zu, auch die 2. Entwurmung war problemlos. Emiko war an den Kitten sofort interessiert, die sehen so aus, als könne man damit prima spielen. Delilah, deren Kitten erst diesen Monat ausgezogen sind, war nicht begeistert. Nach kräftigem Fauchen hat sie sich eine Etage tiefer verdrückt.

23. Juli 2009

Kaum zu glauben, aber unsere Kitten sind schon 6 Wochen alt! Zum Glück und toi-toi-toi hat es nach Ronny´s kurzer aber folgenschwerer Infektion keinerlei Probleme gegeben. Wir drücken alle Daumen und Pfoten, dass es so bleibt. Die erste Entwurmung ist problemlos verlaufen, das Katzenklo wurde ohne jeden Unfall akzeptiert und auch die Umstellung auf feste Nahrung war ganz einfach. Wir haben den Zwergen etwas Kittenfutter ins Mäulchen geschmiert und schon fingen die Kleinen an das Futter vom Finger zu schlecken. Innerhalb von 3 Tagen aßen alle fleißig vom Teller.

Mit Ronny´s Auge sind wir nicht weiter gekommen. Es wird so sein, wie der Spezialist gesagt hat, die Trübung bleibt. Inzwischen ist Ronny aber gewachsen und man sieht an den Rändern wieder die Iris. Die Trübung wird wohl später wenn er ausgewachsen ist nur noch ein Fleck in der Mitte sein. Ihn wird es nicht stören, er ist weiterhin munter und zur Zeit der Gefräßigste von allen. Vielleicht ist er froh, jetzt so viel essen zu können wie er will; an der Zitze musste er ja immer vor dem dickeren Galileo kuschen.

Farblich sind wir bis jetzt begeistert. Die beiden Sorrellies leuchten in einem tiefen Rot, Gipsy noch etwas mehr als Geronimo. Wir hatten nun schon mehrere blaue Kitten aber noch nie so dunkle. Von daher sind wir auf die Entwicklung von Galaxy und Galileo sehr gespannt.

06. Juli 2009

Nach einer anstrengenden Woche mit Augensalbe im Stundentakt haben wir Grund zum Aufatmen. Heute Morgen konnten wir durch den milchigen Schleier Ronnys Pupille wieder sehen. Der Unterschied zu dem nicht betroffenen Auge ist zwar nach wie vor groß, aber nicht zu vergleichen mit der völlig undurchsichtigen weißen Schicht, die vorher über dem Auge lag. Wenn es so bliebe, wäre die Behandlung schon ein Erfolg. Aber wir haben jetzt natürlich Hoffnung, dass es sich noch weiter bessert. Dadurch, dass wir uns so intensiv um ihn kümmern mussten, ist Ronny schon ein richtiger Schmuser geworden. Die Wurfkiste hat er schon vor 2 Tagen verlassen, sehr zu Flammis Ärger.

Heute haben wir auch endlich die Namen für die Mädchen vergeben. Die sorrel Dame heißt Gipsy-Queen und das blaue Mädchen haben wir Galaxy genannt. Die beiden Mädels sind total unauffällig. Entweder sie klemmen unter Flammis Achseln an ihren Zitzen oder sie schlafen.

Katerchen Galileo (Leo) ist ein kleiner Brecher. Er saugt sich voll bis zum Rand und muss dann von Ronny beiseite geschoben werden. Auf den neuen Fotos von heute präsentiert er sich auch wie ein kleiner Berggorilla. Er übt schon mal vor den Damen zu posieren ;-)

01. Juli 2009

Keine guten Nachrichten vom G-Wurf. Am Montag wäre Geronimo fast gestorben. Bis Sonntag Mittag war alles perfekt, dann wollte er sein Abendfläschchen und Nachtfläschchen nicht. Es war schwül-heiß und alle Kitten lagen alleine. Normal kuscheln sie sich auf einen Haufen, wenn dann einer abseits liegt, ist das schon merkwürdig. Aber nicht bei dieser Wärme. Zur Nacht hatte er dann auch abgenommen. Wir wollten abwarten, ob er über Nacht bei Flammi trinkt wenn es kühler ist. Es kommt schon Mal vor, dass ein Kitten abnimmt, vor allem wenn es am Tag zuvor besonders gut zugenommen hat. Ungefähr, als würden wir uns direkt nach einem üppigen Essen und einem Maßkrug Bier auf die Waage stellen.

Montag früh hatte Ronny aber dann völlig abgebaut. Er war schlaff, fast leblos und konnte nicht einmal mehr sein Köpfchen heben. Einen zusätzlichen Schock bekamen wir  weil sein rechtes Auge milchig trüb war. Einfach so über Nacht! Auf der Fahrt zum Tierarzt dachte ich 2 Mal er hätte uns verlassen. Dort hat er ein Antibiotikum und Flüssigkeitsdepots gespritzt bekommen. Elektrolyte und Traubenzucker, vor allem aber Flüssigkeit. Die Ärztin konnte durch die trübe Hornhaut noch die Pupille sehen. Die Tierärztin hat uns auch gesagt, dass, sollte es keine bakterielle Infektion sondern ein Virus sein, das Antibiotikum nicht helfen würde.

Innerhalb von 3 Stunden hat sich dann der Allgemeinzustand verbessert. Er konnte sich wieder mit Galileo um die Zitze prügeln und wollte auch wieder sein Fläschchen. Das ist durchaus normal, wenn ein Antibiotikum angeschlagen hat und wir waren sehr erleichtert. Ein fieser Virus würde die Geschwister mit hoher Wahrscheinlichkeit auch angreifen.

Dienstag früh war Ronny immer noch fit. Leider konnte das an dem Augenproblem nichts ändern. Die Trübung der Hornhaut war in eine gleichmüßig weiße Farbe übergegangen. Wir waren dann in der Tierklinik bei einem Augenspezialisten. Leider hat der uns nicht viel Hoffnung gemacht, dass sich das Auge völlig erholen würde. Der Augenarzt hat uns erklärt, dass die Hornhaut aus mehreren Schichten besteht. Durch einen Virenangriff, eine dumme Verletzung oder einen bakteriellen Infekt konnte aus dem Augeninneren Feuchtigkeit zwischen zwei Schichten gelangen. Er verglich das mit einem Buch, wenn Wasser darauf kommt und durch die Seiten sickert.  Hinterher ist das Papier wellig und wird auch nicht mehr platt. Wir haben eine Salbe bekommen, die die Regeneration der Hornhaut fördern soll, der Erfolg ist aber keinesfalls sicher.

Die Chancen stehen also gut, dass er als "einäugiger" Somali bei uns bleiben muss, sozusagen als Besucherschreck. Ich überlege schon, ihn in Käpt´n Hook umzutaufen, ist natürlich nicht lustig, aber zunächst sind wir super erleichtert, dass er jetzt wieder richtig fit ist und uns nicht gestorben ist.

21. Juni 2009

Nun sind die Babys schon fast 2 Wochen alt und alle Probleme haben sich aufgelöst. Flammi hat ausreichend Milch und ihr Gesäuge ist wunderbar weich. Sie kümmert sich hinreißend um ihre Kinder, die Wurfkiste ist immer blitzsauber. Sie hat auch so viel Geduld bei ihren Babys zu liegen bis die beiden Kater nacheinander aus der selben Zitze getrunken haben.

Die Kitten nehmen schön gleichmäßig zu. Die beiden Mädchen haben je ihre eigene Unterarmzitze, um die es nie Streit gibt. Der blaue Kater Galileo-Galilei (Kurz Leo) hat es geschafft nachträglich eine Bauchzitze anzusaugen die sehr ergiebig ist. Das hat Geronimo (Ronny) nicht geschafft, aber wenn Leo schläft saugt Ronny an dessen Zitze. Zusätzlich füttern wir Ronny alle paar Stunden mit der Flasche, da Leo den Löwenanteil seiner Zitze für sich beansprucht. Unsere kleine Familie macht uns nun viel Freude.

13. Juni 2009

Alle Babys leben noch und Flammi geht es besser!
Gestern und vorgestern wollte nur noch der sorrel Kater, den wir Geronimo genannt haben aus der Flasche trinken. Nach dem Erlebnis mit Zwergi aus dem F-Wurf, der auch plötzlich nicht mehr trinken wollte und dann weniges Stunden später tot war, bekamen wir wirklich Panik. Beim abendlichen Wiegen, hatten aber alle Kitten zugenommen, am meisten die, die nicht aus der Flasche getrunken hatten. Gestern Nacht wollten dann auch die beiden Mädchen wieder aus der Flasche trinken, das verstehe wer will. Vielleicht werden die Babys jetzt hungriger und Flammis Unterarmzitzen geben nicht genug her?

Wir haben Flammis Gesäuge am Mittwoch und Donnerstag immer wieder gekühlt und massiert. Bis auf eine Zitze, ist alles schön weich. Dadurch, dass die guten unteren Zitze so stark geschwollen waren, konnten die Babys sie nicht ansaugen. Nun prügeln sich 4 Kitten  um die Unterarmzitzen die wohl am leichtesten anzusaugen waren. Dort ist aber dummerweise nicht viel Platz und die Kitten wuseln wie wild rum um an die Milch zu kommen. Am energischsten ist Galileo-Galilei, der blaue Kater, der auch am besten zugenommen hat. Geronimo irrt schreiend im Kreis während die anderen festgesaugt sind. Inzwischen zieht er sich alle 2-3 Stunden 5 ml aus der Flasche.

Momentan sind wir mit der Situation sehr zufrieden. Flammi kümmert sich, hat kein Fieber und frisst gut, alle Kitten sind munter, da nehmen wir das regelmäßige Füttern gern in Kauf.

10. Juni 2009

Flammi hat gestern Abend 4 Babys das Leben geschenkt. Es war die bislang schwerste Geburt die wir erlebt haben. Flammi wird nach der Aufzucht der Babys kastriert werden.

Gegen 17:30 kam sie mit ersten Wehen zu mir. Sie folgte mir auch ganz freiwillig ins Schlafzimmer, wo sie bereits die letzten Nächte verbracht hatte. Das erste Baby zu gebären ist ihr sehr schwer gefallen, erst um 18:20 kam ein blauer Kater von 104 Gramm. Das zweite Kitten mit 98 Gramm, ebenfalls blau aber ein Mädchen, kam unmittelbar danach um 18:30. Da dachten wir, der Knoten sei geplatzt und Flammi fiele es jetzt leichter. Aber sie bekam einen ziemlichen Schwächeanfall, hechelte wie verrückt und lag auf der Seite. Wir hatten ihr schon während der letzten Tage Kalzium gegeben um einer Eklampsie vorzubeugen. Schon während der Wehen zum ersten Kitten hatten wir Kalzium nachgegeben und auch etwas Traubenzucker. Dass sie trotzdem so einen Einbruch hatte, machte uns wirklich Angst und ich war nahe dran den Tierarzt zu holen weil es ihr so schlecht ging. Als ich dann nach der Telefonnummer suchte, rief Erich mich, weil endlich das 3. Baby geboren war. Um 19:35 Uhr, über 1 Stunde nach dem vorherigen. Es war ein Kater in sorrel mit 114 Gramm. Flammi war danach total geschafft. Sie bekam noch eine Gabe Kalzium und gebar dann um 20:05 das letzte Kitten, ein Mädchen von 96 Gramm in sorrel. Dies war unsere erste Geburt, wo wir um das Leben der Mutter Angst hatten, ein schreckliches Gefühl!

Heute früh hatten alle Kitten abgenommen. Flammis Gesäuge ist prall und hart wie ein Brett. Klar, dass die Babys da nichts raus bekommen können. Wir haben über den Vormittag versucht mit kalten Kompressen und einem Homöopathischen Mittel den Stau zu lösen, leider ohne Erfolg. Heute Mittag war dann die Tierärztin da und hat ihr etwas gespritzt. Gerade, gegen 19:00 Uhr dachte ich zum ersten Mal, dass das Gesäuge geringfügig weicher geworden wäre. Vielleicht steckt da aber auch der Wunsch dass es so sein möge dahinter. Wir füttern die Babys von Hand alle 2 Stunden. Da sie auch begierig trinken, denken wir, dass sie bei Mami hungrig bleiben. Wenn das so bleibt, haben wir die nächsten Wochen einen Vollzeit Job. Dabei hoffen wir, dass Flammi nicht ganz ausfällt, etwa wenn aus dem Stau eine handfeste Gesäugeentzündung wird. Wenn sie die Kitten auch nicht mehr säubern kann, haben wir wirklich ein Problem, denn ein Kitten auszumassieren habe ich in mehreren Versuchen noch nicht geschafft.

08. Juni 2009

Heute ist der ausgerechnete 65. Tag. Flammis Gesäuge ist schon prall und eigentlich hätten wir eher mit einer Geburt vor dem 65. Tag gerechnet. Aber Flammi frisst noch und liegt ansonsten den ganzen Tag auf dem Tisch. Heute scheint es nichts zu werden.

17. Mai 2009

Wir wissen schon länger, dass Flammi trächtig ist. Unser liebes Mädchen schläft bereits viel, mag aber auch noch gern ihre Runden im Garten drehen. Sie ist eine liebe und unkomplizierte Katze.

05. April 2009

Pikachu hat Flammi gedeckt. Die beiden haben sich gestern und heute mehrfach im Garten gepaart. Pikachu war ganz zärtlich mit seiner Lieblingsfrau Flamenco.

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