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Katzen begleiteten mich schon fast mein ganzes Leben. Als 9-jährige verbrachte ich einen großen Teil meiner Zeit in der Scheune unseres Milchbauern. Dort waren immer zahlreiche Katzen von denen einige gern spielten und andere auch gern mit einem kleinen Mädchen schmusten. Als ich 11 war, gab mein Vater endlich auf und ich durfte meine erste eigene Katze haben. Es war ein schwarzes Hauskätzchen, das ich Mischka taufte.
Die erste Rassekatzenausstellung besuchte ich 1997 und war fasziniert von den edlen Schönheiten. Kurz danach zog dann eine Russisch Blau bei uns ein. Ninuschka war eine sehr unabhängige Katze und uns gegenüber eher zurückhaltend. Da wir beide berufstätig waren, durfte sie jeden Morgen mit ins Büro, wo sie den Hund der Sekretärin von Anfang an in die Schranken verwies.
Schon bald lernten wir auf einer Ausstellung unseren Norweger kennen. Ich verliebte mich auf Anhieb in das schneeweiße Fellbündel und bereits am nächsten Wochenende holten wir Emanuel bei seiner Züchterin ab. Er war von Anfang an ein großer Schmuser und ständig bei seinen Menschen. Mit seinem langen weißen Fell und dem herrlichen Kragen, gepaart mit seiner schmusigen Art war er ein echtes Kuschelbärchen. So tauften wir ihn dann auch in Teddie um.  Als Ninuschka rollig wurde, wollte Teddie sie ständig decken. Obwohl wir nicht sicher waren, ob er das denn schon kann, gingen wir kein Risiko ein und brachten Nina zu meinen Eltern. Mischlingskätzchen zu ziehen wäre für uns nicht in Frage gekommen, davon haben schon genug ein trauriges Los im Tierheim. Leider fing Nina wieder an zu rollen, sobald sie bei Teddie zurück war. Das ging 3 Mal so und meine Eltern hatten sich mittlerweile in die elegante Schönheit verliebt. So blieb Nina bei ihnen und damit für mich jederzeit erreichbar.
Teddie teilte mein Leben 7 Jahre, dann stand die Trennung von meinem Mann an und ich musste wieder arbeiten. Den ganzen Tag allein zu Hause lassen wollte ich meinen Kater nicht, so ging er mit in die neue Familie meines Mannes. Wir pflegen eine freundschaftliche Beziehung, so sehe ich Teddie ab und zu noch.
Nach fast 2 Jahren ohne Katze hat sich die Situation wieder geändert. Erich Smidt, mein Lebensgefährte, ist als Frührentner den ganzen Tag zu Hause. Ich selbst arbeite nur noch an 3 Tagen pro Woche. Mit diesen Voraussetzungen wird nun der alte Traum wahr, selber Rassekatzen züchten zu können.
Nachdem wir dann die ersten Somalis live gesehen hatten, war schnell klar, dass es nur diese wundervollen Wesen sein können, mit denen wir in Zukunft unser Leben teilen möchten. Nach dem Einzug unserer ersten Somali war auch schnell klar, dass wir diese Entscheidung nie bereuen werden.
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